Erfolge
Unsere Gruppe hat zwei Gefangene (Brüder) in Saudi-Arabien betreut. Sie waren willkürlich verhaftet worden und saßen ohne Anklage und Gerichtsverfahren im Gefängnis. Briefe und Petitionen aus aller Welt, darunter auch aus Warendorf, konnten die verantwortlichen Stellen nach ca. zwei Jahren endlich dazu bewegen, die beiden Brüder freizulassen.
Leider ein Erfolg von nur kurzer Dauer. Im November 2001 ist Kamil 'Abbas al-Ahmad erneut verhaftet worden. Vermutlich wird er gefoltert. Mit Briefen und Petitionen versuchen wir derzeit Kamil 'Abbas al-Ahmad, der als „Gewissensgefangener“ keine Gewalt verübt oder zu keiner Gewalttat aufgerufen hat, unverzüglich freizubekommen.
Ein zweiter Fall konnte hingegen erfolgreich abgeschlossen werden. Es geht um das Dorf Bocadocapete in der Nähe von Benjamin Constant im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. 1989 wurden dort 10 Menschen, Angehörige der Tucina-Indianer, brutal ermordet. Die Untersuchungen der brasilianischen Behörden schleppten sich jahrelang ergebnislos dahin. Augenscheinlich war man an der Aufklärung des Falles sowie an entsprechenden strafrechtlichen Maßnahmen nicht interessiert. Tatmotiv waren die unterschiedlichen Interessen von Großgrundbesitzern und Indianern. Als Reaktion auf den internationalen Druck von ai und verschiedenen Umweltorganisationen wurde nach internationalen rechtsstaatlichen Standards das Gerichtsverfahren gegen die Täter und deren Auftraggeber durchgeführt.
Mit diesem Prozess wurde landesweit ein Zeichen gegen staatlich geduldeten Mord gesetzt.
Wir erhalten jährlich 60 UA s (Urgent Actions = Eilaktionen), an denen wir uns beteiligen (jeweils fünf Fälle prot Monat). Auf die einzelnen Fälle verteilt werden jährlich etwa 300 Briefe geschrieben. In ca. 20% der Fälle erhalten wir eine positive Rückmeldung vom Amnesty-Sekretariat in Bonn.
Leider ein Erfolg von nur kurzer Dauer. Im November 2001 ist Kamil 'Abbas al-Ahmad erneut verhaftet worden. Vermutlich wird er gefoltert. Mit Briefen und Petitionen versuchen wir derzeit Kamil 'Abbas al-Ahmad, der als „Gewissensgefangener“ keine Gewalt verübt oder zu keiner Gewalttat aufgerufen hat, unverzüglich freizubekommen.
Ein zweiter Fall konnte hingegen erfolgreich abgeschlossen werden. Es geht um das Dorf Bocadocapete in der Nähe von Benjamin Constant im brasilianischen Bundesstaat Amazonas. 1989 wurden dort 10 Menschen, Angehörige der Tucina-Indianer, brutal ermordet. Die Untersuchungen der brasilianischen Behörden schleppten sich jahrelang ergebnislos dahin. Augenscheinlich war man an der Aufklärung des Falles sowie an entsprechenden strafrechtlichen Maßnahmen nicht interessiert. Tatmotiv waren die unterschiedlichen Interessen von Großgrundbesitzern und Indianern. Als Reaktion auf den internationalen Druck von ai und verschiedenen Umweltorganisationen wurde nach internationalen rechtsstaatlichen Standards das Gerichtsverfahren gegen die Täter und deren Auftraggeber durchgeführt.
Mit diesem Prozess wurde landesweit ein Zeichen gegen staatlich geduldeten Mord gesetzt.
Wir erhalten jährlich 60 UA s (Urgent Actions = Eilaktionen), an denen wir uns beteiligen (jeweils fünf Fälle prot Monat). Auf die einzelnen Fälle verteilt werden jährlich etwa 300 Briefe geschrieben. In ca. 20% der Fälle erhalten wir eine positive Rückmeldung vom Amnesty-Sekretariat in Bonn.