Ziele und Aufgaben
Amnesty spielt eine besondere Rolle im internationalen Menschenrechtsschutz.
Amnesty bemüht sich um die Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen, d.h. von Männern und Frauen, die irgendwo auf der Welt wegen ihrer politischen Überzeugung, ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache, wegen ihres Glaubens oder Geschlechts inhaftiert worden sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben.
Amnesty setzt sich - unabhängig von der Gewaltfrage - zugunsten aller politischen Gefangenen für faire und zügige Gerichtsverfahren ein.
Amnesty tritt bedingungslos und zugunsten aller Gefangenen gegen Todesstrafe und Folter sowie gegen jede andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe ein.
In vielen Ländern fallen angebliche Feinde der Regierung dem "Verschwindenlassen" zum Opfer oder werden systematisch ermordet - meist auf Geheiß oder zumindest mit Billigung der jeweiligen Staatsführung.
Amnesty setzt sich bedingungslos gegen politische Morde und das "Verschwindenlassen" ein.
Amnesty internationals Arbeit stützt sich auf die Grundsätze, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 niedergelegt sind.
Amnesty finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge und Spenden.